

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) für Berlin und Barnim
Von unserem Acker bei Bernau liefern wir seit 2014 vielfältiges regenerativ angebautes Gemüse und Kräuter nach Berlin und Brandenburg zu zehn Abholstationen.
Sichere dir jetzt deine Gemüsekiste und werde Mitglied der Solawi Spörgelhof. In 3 Schritten gelangst du zur Mitgliedschaft.
Als solidarische Landwirtschaft teilen wir Ernte, Verantwortung und Gemeinschaft. Zusammen mit unseren Gärtner*innen gestalten wir den Spörgelhof und finanzieren ihn mit einer solidarischen Ökonomie.
Die Solawi Spörgelhof liegt mit ihren ca. 2,4 Hektar Ackerfläche 30 km nordöstlich Berlins bei Lobetal, nahe Bernau und Wandlitz – inmitten von Wald und Wiesen, nahe dem Hellsee.
Dein Gemüse, deine Gemeinschaft
Du suchst ein Gemüseabo in Berlin? Ein Ernteanteil beim Spörgelhof ist mehr als eine Gemüsekiste.
Wöchentlich erhalten unsere Mitglieder frisches saisonales Gemüse direkt vom Bauern nach Berlin geliefert – im Winter zweiwöchentlich an unseren zehn Abholstationen in Berlin und Barnim.
Unser Gemüse ist ökologisch angebaut, ohne Pestizide und Kunstdünger (ohne Bio-Zertifikat, dafür mit voller Transparenz).
Über unser Netzwerk lassen sich zudem Kartoffeln, Honig und Ziegenkäse beziehen.

Lerne uns und den Spörgelhof kennen
Mittwochs Gemüselieferung an 10 Abholstationen in Berlin & Barnim: Komm vorbei und lerne unsere Abholstationen kennen
Mitmachtage jeden 3. Sonntag im Monat auf dem Spörgelhof
Küche für alle jeden 1. Samstag im Monat in Berlin Neukölln
Einmal im Jahr demonstrieren wir gemeinsam auf der Demo „Wir haben es satt“
Manchmal findest du uns auch auf Wochenmärkten wie dem Biesenthaler Jungpflanzenmarkt

Jetzt anmelden für unseren Newsletter, mit tollen Geschichten und Bildern vom Spörgelhof.
Ernte
teilen,
Zukunft
säen.

Deine nächsten Mitmach-Möglichkeiten
Am Sonntag, dem 16. August 2026 ab 9:30 Uhr auf dem Acker beim Mitmachtag.
Am Samstag, dem 5. September 2026 bei der Küfa in Neukölln
Oder nach Absprache an einem Tag in der Woche auf dem Acker. Melde dich bei einstieg@spoergelhof.de für mehr Infos.
Aktuelles
-
Mitmachtag 19.07.26 in Solawi Wandlitz – gemeinsam ackern, brunchen, baden
Weiterlesen: Mitmachtag 19.07.26 in Solawi Wandlitz – gemeinsam ackern, brunchen, badenAckern, brunchen, baden: Am 19. Juli 2026 öffnen wir Feld und Hof für alle, die wissen wollen, wie ihr Gemüse wächst – und wer dahintersteckt.…
-
Solawi Bernau Hoffest 2026: Tanzen, bis die Wiese wackelt
Weiterlesen: Solawi Bernau Hoffest 2026: Tanzen, bis die Wiese wackeltKreistanz unterm Abendhimmel, Langsamradeln, Sauna im Grünen und ein Lagerfeuer, an dem aus Fremden Freund:innen wurden – das war unser Hoffest 2026. Wer nicht dabei…
-
Gemüse, Gemeinschaft: Positive Bewertungen
Weiterlesen: Gemüse, Gemeinschaft: Positive BewertungenWöchentliche Mails, Newsletter oder Gespräch an der Abholstation: Unsere Umfrage zeigt, über welche Kanäle sich Mitglieder wirklich informieren – und wonach sie am meisten fragen.

Mitmachen,
mitgärtnern,
mitgenießen.
So wächst dein Gemüse
Wir gärtnern unter schwierigen Bedingungen: wenig Humus, wenig Bodenpunkte, wenig Niederschlag. Wir haben uns deswegen verpflichtet, unseren Humusgehalt zu erhöhen (wir haben 2014 bei 0,8 % angefangen), weil wir denken, dass dies die Grundlage für gesunde Lebensmittel ist und für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen (Wasser, Mineralien, Boden).
Wir haben ein Agroforstsystem etabliert: ca. alle 20 m eine Baumreihe, die aus hochstämmigen Obstgehölzen (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume) und schnell wachsenden Gehölzen (Pappel und Weiden) besteht. Diese sollen verschiedene Funktionen erfüllen: Wind bremsen, organisches Material liefern, den Boden beschatten, Biodiversität fördern, Obst produzieren, den Ertrag beim Gemüse steigern, das Relief der Landschaft ungleichmäßiger machen. Dazu bauen wir das Gemüse fast ausschließlich im Mulch an (vor allem selbst angebaute Wicke und Roggen): Das erlaubt uns, Humus aufzubauen, den Boden zu schützen (vor Wind, Sonne, Starkregen), den Boden zu schonen (kein Haken nötig, nur ein Mal im Jahr Bodenbearbeitung), Wasser und Dünger zu sparen.
Solidarische Preisgestaltung
(Bietverfahren)
Die monatlichen Beiträge zur Deckung der Produktionskosten werden einmal im Jahr von den Mitgliedern selbst bestimmt. Das nennen wir Bietverfahren. So hat jedes Mitglied die Möglichkeit, das zu zahlen, was es für angemessen hält. Das Bietverfahren ist dann abgeschlossen, sobald die Summe für die Produktionskosten erreicht ist. Das klappt bei uns schon von Anfang an und jedes Jahr.

Wir sind eine Genossenschaft
Seit Anfang 2021 sind wir eine eingetragene Genossenschaft. Das heißt, dass alle, die Gemüse bekommen, Mitglieder der Genossenschaft sind. Alle Produktionsmittel gehören den Mitgliedern und die Gärtner*innen sind von der eG regulär angestellt.

Frühling

Sommer

Herbst

Winter
Die Bilder zeigen vier exemplarische Ernteanteile je Jahreszeit.
Wir nehmen Mitglieder auf
Wenn du allgemeine Fragen zum Einstieg hast, schreib an einstieg@spoergelhof.de.
Mehr Informationen dazu, wie du bei uns mitmachen kannst, und wo die verschiedenen Abholstationen sind, findest du hier:

FAQ für Interessierte
Ein ganzer Ernteanteil unseres Gemüseabos kostet etwa 110* € pro Monat und reicht für zwei Personen. Ein halber Ernteanteil ist für 55 € erhältlich.
Dein Weg zur Spörgelhofmitgliedschaft erfolgt in drei Schritten.
1. Lerne unseren Spörgelhof direkt vor Ort kennen: Entweder an einem sonntäglichen Mitmachtag, der einmal im Monat stattfindet, oder individuel abgesprochen innerhalb der Woche nur mit den Gärtner*innen.
2. Lerne die Abholstation in deiner Nähe kennen. An einigen Abholpunkten erhältst du eine fertig gepackte Bio Gemüsekiste Berlin. Bei anderen wiegst du das Gemüse selbst ab.
3. Dir gefällen Hof, Konzept und Gemeinschaft und du willst mitmachen? Dann melde dich direkt bei einstieg@spoergelhof.de
Die zehn Abholstationen des Spörgelhofs befinden sich in Berlin und im brandenburgischen Umland. Drei Abholorte befinden sich im brandenburgischen Barnim: auf dem Hof direkt bei Lanke, in Hobrechtsfelde und in Bernau. Sieben weitere Stationen liegen in Berlin in den Stadtteilen Karow, Pankow, Wedding, Friedrichshain, Kreuzberg, Möckernkiez und Neukölln.
*Stand 05/2026. Der Beitrag wird gemeinschaftlich einmal im Jahr neu verhandelt.