Mitglieder der Solawi Spörgelhof Berlin Brandenburg beim Hoffest bei Bernau – Gruppenbild 2025

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) für Berlin und Barnim

Von unserem Acker bei Bernau liefern wir seit 2014 vielfältiges regenerativ angebautes Gemüse und Kräuter nach Berlin und Brandenburg zu zehn Abholstationen.

Sichere dir jetzt deine Gemüsekiste und werde Mitglied der Solawi Spörgelhof. In 3 Schritten gelangst du zur Mitgliedschaft.

Als solidarische Landwirtschaft teilen wir Ernte, Verantwortung und Gemeinschaft. Zusammen mit unseren Gärtner*innen gestalten wir den Spörgelhof und finanzieren ihn mit einer solidarischen Ökonomie.

Die Solawi Spörgelhof liegt mit ihren ca. 2,4 Hektar Ackerfläche 30 km nordöstlich Berlins bei Lobetal, nahe Bernau und Wandlitz – inmitten von Wald und Wiesen, nahe dem Hellsee.

Du suchst ein Gemüseabo in Berlin? Ein Ernteanteil beim Spörgelhof ist mehr als eine Gemüsekiste.

Wöchentlich erhalten unsere Mitglieder frisches saisonales Gemüse direkt vom Bauern nach Berlin geliefert – im Winter zweiwöchentlich an unseren zehn Abholstationen in Berlin und Barnim.

Unser Gemüse ist ökologisch angebaut, ohne Pestizide und Kunstdünger (ohne Bio-Zertifikat, dafür mit voller Transparenz).

Über unser Netzwerk lassen sich zudem Kartoffeln, Honig und Ziegenkäse beziehen.

Spörgelhofmitglieder jäten bei Sonnenschein auf dem Feld beim Mitmachtag.

Lerne uns und den Spörgelhof kennen

Mittwochs Gemüselieferung an 10 Abholstationen in Berlin & Barnim: Komm vorbei und lerne unsere Abholstationen kennen

Mitmachtage jeden 3. Sonntag im Monat auf dem Spörgelhof

Küche für alle jeden 1. Samstag im Monat in Berlin Neukölln

Einmal im Jahr demonstrieren wir gemeinsam auf der Demo „Wir haben es satt“

Manchmal findest du uns auch auf Wochenmärkten wie dem Biesenthaler Jungpflanzenmarkt

Große Gruppe von Menschen steht im Kreis zur Kennenlernrunde vor dem Backsteinhaus des Spörgelhofs
Die Kennenlernrunde auf dem Sommerfest: Danach war niemand mehr fremd. Foto: Peter Kückens

Jetzt anmelden für unseren Newsletter, mit tollen Geschichten und Bildern vom Spörgelhof. 

Spörgelhofmitglieder laden dem Feld Kürbisse auf den Traktoranhänger
Ein Radieschen

Am Sonntag, dem 19. Juli 2026 ab 9:30 Uhr auf dem Acker beim Mitmachtag.

Am Samstag, dem 5. September 2026 bei der Küfa in Neukölln

Oder nach Absprache an einem Tag in der Woche auf dem Acker. Melde dich bei einstieg@spoergelhof.de für mehr Infos.

Wir gärtnern unter schwierigen Bedingungen: wenig Humus, wenig Bodenpunkte, wenig Niederschlag. Wir haben uns deswegen verpflichtet, unseren Humusgehalt zu erhöhen (wir haben 2014 bei 0,8 % angefangen), weil wir denken, dass dies die Grundlage für gesunde Lebensmittel ist und für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen (Wasser, Mineralien, Boden).

Eine gelbe Zwiebel

Wir haben ein Agroforstsystem etabliert: ca. alle 20 m eine Baumreihe, die aus hochstämmigen Obstgehölzen (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume) und schnell wachsenden Gehölzen (Pappel und Weiden) besteht. Diese sollen verschiedene Funktionen erfüllen: Wind bremsen, organisches Material liefern, den Boden beschatten, Biodiversität fördern, Obst produzieren, den Ertrag beim Gemüse steigern, das Relief der Landschaft ungleichmäßiger machen. Dazu bauen wir das Gemüse fast ausschließlich im Mulch an (vor allem selbst angebaute Wicke und Roggen): Das erlaubt uns, Humus aufzubauen, den Boden zu schützen (vor Wind, Sonne, Starkregen), den Boden zu schonen (kein Haken nötig, nur ein Mal im Jahr Bodenbearbeitung), Wasser und Dünger zu sparen.

Die monatlichen Beiträge zur Deckung der Produktionskosten werden einmal im Jahr von den Mitgliedern selbst bestimmt. Das nennen wir Bietverfahren. So hat jedes Mitglied die Möglichkeit, das zu zahlen, was es für angemessen hält. Das Bietverfahren ist dann abgeschlossen, sobald die Summe für die Produktionskosten erreicht ist. Das klappt bei uns schon von Anfang an und jedes Jahr.

Frisch geerntete Zwiebeln vom Spörgelhof in zwei Händen
Eine Zucchini
Ein Bund Karotten

Seit Anfang 2021 sind wir eine eingetragene Genossenschaft. Das heißt, dass alle, die Gemüse bekommen, Mitglieder der Genossenschaft sind. Alle Produktionsmittel gehören den Mitgliedern und die Gärtner*innen sind von der eG regulär angestellt.

Ein Ernteanteil des Spörgelhofs im Frühling mit Salat, Rhabarber, Lauch und jungem Gemüse, Sauerkraut aus der winterlichen Lagerung, Sellerie
Sommerlicher Ernteanteil mit Tomaten, Zucchini, Gurken und Mangold
Herbstlicher Ernteanteil mit Möhren, Spitzkohl, Kürbis, Fenchel, Radichio
Winterlicher Ernteanteil mit Fenchel, Möhren, Wintersalat, Rote und Bunte Bete, Brokkoli

FAQ für Interessierte

Was kostet ein Ernteanteil?

Ein ganzer Ernteanteil unseres Gemüseabos kostet etwa 110* € pro Monat und reicht für zwei Personen. Ein halber Ernteanteil ist für 55 € erhältlich.

Wie werde ich Mitglied?

  1. Lerne unseren Spörgelhof direkt vor Ort kennen: Entweder an einem sonntäglichen Mitmachtag, der einmal im Monat stattfindet, oder individuel abgesprochen innerhalb der Woche nur mit den Gärtner*innen.
  2. Lerne die Abholstation in deiner Nähe kennen. Bei einigen erhältst du eine fertig gepackte Bio Gemüsekiste Berlin. Bei anderen wiegst du alles selbst ab.
  3. Dir gefällen Hof, Konzept und Gemeinschaft und du willst mitmachen? Dann melde dich direkt bei einstieg@spoergelhof.de

Wo sind die Abholstationen?

Die zehn Abholstationen des Spörgelhofs befinden sich in Berlin und im brandenburgischen Umland.

*Stand 05/2026. Der Beitrag wird gemeinschaftlich einmal im Jahr neu verhandelt.

Teilnehmende pflegen Salat, Dill, Fenchel und weitere Gemüsekulturen im Folientunnel des Spörgelhofs.
Sonnenuntergang über den Feldern des Spörgelhofs bei Lanke