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  • Solawi-September auf dem Spörgelhof: Rund drei Tonnen Kürbis wollen vom Feld

    Solawi-September auf dem Spörgelhof: Rund drei Tonnen Kürbis wollen vom Feld

    Mit unserer KÜFA in Berlin, die bereits am Wochenende lief, und unserem Mitmachtag Kürbisernte am Sonntag, dem 20. September 2026, feiern wir den Solawi-September, also uns selbst als Solawi — und die Ernährungswende. Dafür brauchen wir viele Hände.

    Was der Solawi-September ist

    Bundesweit öffnen solidarische Landwirtschaften ihre Höfe, kochen, ernten und laden ein. Der Solawi-September ist eine bundesweite Aktion des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e. V. und findet 2026 zum zweiten Mal statt. Das Motto lautet: „Wir feiern die Ernährungswende.“ Das erstaunliche: während die Zahl der reinen Gemüsebaubetriebe in Deutschland schrumpft, wächst die Zahl der Solawis stetig. Aktuell zählt das Netzwerk rund 600 Betriebe und Gründungsinitiativen.

    Im ganzen September laden diese Höfe zu lokalen Aktionen ein. Das reicht von der KÜFA über Kimchi-Workshops bis zum Hofkino am Lagerfeuer. Die Idee: Gemeinsam mit der Landwirtschaft holen wir uns die Handlungsmacht über unser Essen zurück. Am besten versteht man das durch Vorbeikommen.

    Teil eins: Die KÜFA in der Lunte

    Unser Solawi-September begann am 5. September 2026 in Berlin mit unserer KÜFA — Küche für alle — in der Lunte in Berlin-Neukölln. Gekocht wurde mit dem, was unser Feld gerade hergibt. Anschließend saß man zusammen, aß und redete. Genau so soll es sein.

    Vielen Dank an alle, die gekocht, geschleppt, abgewaschen und den Abend zu dem gemacht haben, was er war. Wer dabei war und den Spörgelhof persönlich kennenlernen will: Am 20. September gibt es eine Hofführung und unsere Kürbisernte.

    Teil zwei: Der Mitmachtag Kürbisernte am 20. September

    Im September gehen Tomaten- und Zucchinipflanzen langsam in die Ruhephase. Dafür rücken auf den Traktorbeeten Rote Bete, Mangold, Sellerie und die Kürbisse nach. Anschließend folgen Winterkohl, Lagerzwiebeln und Lagermöhren. Zuerst allerdings muss der Herbst vom Feld.

    Rund drei Tonnen bzw. weit über tausend Kürbisse werden am nächsten Mitmachtag einzeln geerntet, getragen und gelagert. Eine Reihe von Leuten reicht die Kürbisse von Hand weiter, vom Feld bis auf den Anhänger. Danach geht die ganze Ernte in einer einzigen Fuhre zum Lager. Und von dort aus wieder per Menschenkette behutsam zur Lagerung. Wer einmal in so einer Kette gestanden hat, versteht, was „solidarische Landwirtschaft“ bedeutet.

    Der Ablauf: von halb zehn bis Feierabend

    • 9:30 Uhr: Ankommen auf dem Hof, kurze Kennenlernrunde
    • Vormittag: Kürbisernte auf dem Feld — ernten, tragen, stapeln
    • Mittags: gemeinsames Essen. Bringt gern eine Kleinigkeit mit, zusammen wird daraus traditionell ein leckeres Mitbringbuffet
    • Nachmittags: Hofführung durch die Anbauflächen
    • Gegen 16 Uhr: Feierabend, Erde unter den Nägeln, Kopf angenehm leer

    Bei gutem Wetter lockt danach außerdem der nahe Hellsee. Der Tag selbst findet allerdings nur bei passendem Wetter statt. Wir sagen bei Änderungen rechtzeitig Bescheid.

    Warum Menschen wiederkommen

    In unserer Mitgliederumfrage haben wir gefragt, was den Spörgelhof für euch ausmacht. Ganz oben stand nicht das Gemüse, sondern „Gemeinschaft & Miteinander“. Direkt danach kam „gemeinsam dreckig machen“.

    Genau das passiert an so einem Tag. Man steht vier Stunden neben Menschen, die man morgens noch nicht kannte. Dann redet man. Und mittags teilt man sich den Kartoffelsalat.

    Übrigens: In Berlin wird an diesem Sonntag gewählt. Beides geht trotzdem. Briefwahl beantragen, Kreuz gemacht, Sonntag frei für Kürbisse.

    Anmeldung, Anfahrt und ein Dank vorab

    Damit wir wissen, ob ausreichend helfende Hände zusammen kommen, bitten wir euch um eine kurze Anmeldung: https://dud-poll.inf.tu-dresden.de/926/. Alternativ genügt eine kurze Mail an einstieg@spoergelhof.de. Ihr findet uns im Wiesenweg 1 in 16348 Wandlitz, rund 30 Kilometer nordöstlich von Berlin, zwischen Wandlitz und Bernau.

    Außerdem schon jetzt ein Dank an alle, die sich eintragen, jemanden mitbringen oder am Morgen einfach auf dem Hof stehen. Denn ohne euch bleibt die Ernte auf dem Feld liegen — so einfach ist das.

    Und falls ihr schon länger überlegt, ob so eine Solawi etwas für euch wäre: Kommt am 20. September vorbei und schaut es euch an. Ihr könnt uns aber auch einfach schreiben, dann melden wir uns bei euch: einstieg@spoergelhof.de

  • Frisch gedruckt: Unser neuer Flyer zeigt unsere Solawi bei Berlin

    Neues Logo, fröhliche Gemüse-Illustrationen und auf der ersten Seite sofort klar: Hier teilen Menschen ihre Ernte. Unser neuer Flyer ist da – zum Mitnehmen an allen Abholstationen und zum Download. Er ist in Teamarbeit entstanden und soll vor allem neue Menschen für den Spörgelhof begeistern – der Solawi bei Berlin.

    Unser neuer Flyer ist da: Ernte teilen, Zukunft säen

    Schon auf der Vorderseite des Flyers steht alles Wichtige: Gärtnern in Gemeinschaft, regionales Bio-Gemüse und drei Wege, uns kennenzulernen. Denn er richtet sich an alle, die den Spörgelhof noch nicht kennen – die Solawi bei Berlin.

    Was neu ist am Flyer unserer Solawi bei Berlin

    Im Vergleich zum bisherigen Flyer ist einiges passiert. Zum einen ziert nun unser neues Spörgelhof-Logo die Titelseite. Außerdem sind die neuen Gemüse-Illustrationen eingearbeitet – Rote Bete, Aubergine und Zucchini führen jetzt durch die Seiten.

    Zum anderen haben wir die Inhalte neu sortiert. Wer den Flyer aufklappt, findet in Wickelfalz auf sechs Seiten folgendes:

    • alles über unseren Hof bei Lobetal
    • unsere neun Abholstationen in Berlin und Barnim
    • die solidarische Preisgestaltung mit Bietverfahren und
    • die Wege in unsere Gemeinschaft.

    Gutes Teamwork, schnell umgesetzt

    Der Flyer ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Juliane Kroy übernahm Layout, Bildauswahl und Text, und viele Mitglieder verbesserten mit ihrem Feedback die Inhalte. Dafür ein herzliches Dankeschön! Denn so schnell von der Idee zum fertigen Druck – das gelingt nur, wenn viele mit anpacken.

    Hier bekommt ihr den Flyer

    Ihr findet den Flyer ab sofort gedruckt an unseren Abholstationen. Nehmt gern welche mit und gebt sie weiter, an Nachbar:innen, Kolleg:innen oder ins Lieblingscafé. Außerdem gibt es ihn hier als PDF zum Download und Weiterleiten.

    Werde Teil unserer Gemeinschaft

    Du kennst jemanden, der frisches Bio-Gemüse liebt und Lust auf Gemeinschaft hat? Dann ist unser Flyer die perfekte Einladung. Oder du schreibst direkt uns einstieg@spoergelhof.de – wir freuen uns auf dich!

    Kennenlernen kannst du uns außerdem bei den Mitmachtagen jeden dritten Sonntag auf dem Hof und bei der Küche für alle. Unsere Küfas finden jeden ersten Samstag in Berlin Neukölln statt.

  • Über 40 Menschen, ein Feld und ganz viel Miteinander

    Manchmal ist der schönste Beweis für eine lebendige Solawi ganz einfach: ein voller Acker an einem Sonntagtagmorgen. Am vergangenen Wochenende luden wir zum Mitmachtag auf den Spörgelhof – unserer Solawi bei Berlin. Und ihr kamt zahlreich. Mehr als 40 Menschen jäteten, mulchten und arbeiteten Seite an Seite unter Anleitung der Gärtner:innen auf dem Feld. Dafür sagen wir von Herzen: Danke, dass ihr da wart.

    Gemeinsam dreckig machen — genau darum geht es beim Solawi-Mitmachtag bei Berlin

    Beim Mitmachtag auf dem Spörgelhof wird aus Gartenarbeit ein Gemeinschaftserlebnis. Es wurde gegärtnert und nebenbei viel gelacht. Das Wetter spielte mit: Tagsüber blieb es zum Glück trocken. Und weil gute Nachbarschaft am Feldrand nicht aufhört, halfen auch Menschen vom benachbarten Bürgergut Börnicke mit. So wächst neben unserem Gemüse auch das Netz aus Menschen drumherum.

    Das Highlight hatte vier Beine (und Warzen)

    Nicht jeder Höhepunkt lässt sich planen. Diesmal war es eine ausgesprochen dicke Kröte, die zwischen den Zucchini-Reihen auftauchte und deren Camouflage prompt von einigen Menschen bewundert wurde. Solche Momente bekommt erlebt man nur draußen, mit den Händen in der Erde.

    Außerdem gab es eine gute Nachricht am Rande: Dank Fördergeldern aus dem Förderprogramm Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21 des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz in Brandenburg konnten wir eine neue Kistenkarre anschaffen. Die erleichtert das Schleppen spürbar und war beim Mitmachtag schon fleißig im Einsatz.

    „Auf dem Mitmachtag vom Spörgelhof war eine angenehme freundliche Stimmung. Ich schloss viele neue Bekanntschaften.“

    Mitglied des Spörgelhofs

    Danke — und ihr seid herzlich eingeladen

    Ein solcher Tag lebt von den Menschen, die anpacken. Deshalb geht unser Dank an alle Helfer:innen, an die Nachbar:innen vom Bürgergut Börnicke und an alle, die für Verpflegung und gute Laune sorgten.

    Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, selbst einen Tag rauszufahren, dreckige Hände zu bekommen und nette Leute zu treffen:

    • Der Spörgelhof sucht neue Mitglieder. Schreibt uns einfach eine kurze Mail an einstieg@spoergelhof.de — wir freuen uns auf euch.
    • Der nächste Mitmachtag findet am 16.08.2026 auf dem Spörgelhof statt – inklusive Hofführung
    • Die nächste Küfa in der Lunte in Neukölln ist am Samstag, dem 05.09.2026.
  • Mitmachtag 19.07.26 in unserer Solawi bei Wandlitz – gemeinsam ackern, brunchen, baden

    Mitmachtag 19.07.26 in unserer Solawi bei Wandlitz – gemeinsam ackern, brunchen, baden

    Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie euer Gemüse wächst – und wer dahintersteckt?

    UPDATE: Hier seht ihr die Highlights und Fotos vom Mitmachtag am 19.7.2026.

    Am Sonntag, den 19. Juli öffnen wir Feld und Hof für alle in der Solawi bei Wandlitz: gemeinsam gärtnern, ein Mitbring-Brunch für alle und bei schönem Wetter zum Abschluss ein Sprung in den Hellsee.

    Denn die Solawi bei Wandlitz lebt vom Mitmachen: Von 9:30 bis etwa 16:00 Uhr ackern, essen und lachen wir gemeinsam. Ob ihr schon Mitglied seid oder uns erst kennenlernen wollt – ihr seid herzlich willkommen. Vorkenntnisse braucht ihr keine, dafür aber Lust am Gärtnern.

    So läuft der Mitmachtag ab in der Solawi bei Wandlitz

    Wir starten um 9:30 Uhr auf dem Hof (Wiesenweg 1, 16348 Lanke, siehe Wegbeschreibung) mit einer kurzen Kennenlernrunde. Anschließend geht es gemeinsam aufs Feld, wo Landwirt Diego zeigt, was gerade ansteht. Beim gemeinsamen ackern kommen wir ganz einfach ins Gespräch. Genau das lieben unsere Mitglieder an diesen Tagen.

    Brunch-Buffet und Hellsee: Gemeinschaft schmeckt

    Mittags eröffnen wir unser Mitbring-Buffet: Alle bringen etwas zu essen und zu trinken mit, und daraus entsteht jedes Mal ein Brunch, der reichhaltiger ist als jedes Catering.

    Danach geht es zurück an die Arbeit – oder bei schönem Wetter zum Abschluss an den Hellsee, der gleich um die Ecke liegt. Baden gehört bei uns nämlich genauso dazu wie Jäten.

    Mitmachtag bei unserer Solawi bei Wandlitz: Das bringt ihr mit

    Denkt außerdem an Gartenhandschuhe und Sonnenschutz, falls vorhanden. Dazu euren Beitrag fürs Buffet – und gute Laune. Alles Weitere ist vor Ort. Wer mag, kann danach direkt Mitglied werden und erhält jeden Mittwoch frisches Bio-Gemüse an einer unserer Abholstationen in Berlin und Umgebung.

    Lust bekommen? So wirst du Teil des Spörgelhofs

    Der Mitmachtag ist der einfachste Weg, uns kennenzulernen. Denn hier erlebt ihr, was Solawi bedeutet: Gemeinschaft, frische Luft und richtig gutes Gemüse. Schreibt uns einfach an einstieg@spoergelhof.de – wir freuen uns auf euch!

    Falls euch am 19.07.26 die Zeit fehlt: Alle aktuellen Termine findest du auf unserer Mitmachtage-Seite.

    Gemeinsame Mitmachtage finden in der Regel jeden dritten Sonntag im Monat statt. Die Gärtner:innen freuen sich auch unterhalb der Woche immer auf helfende Hände von Groß und Klein.

    Solltest du vorbeikommen wollen: Bitte kurz anrufen, damit auch jemand vor Ort ist. Denn manchmal erledigen die Gärtner*innen Angelegenheiten außerhalb des Hofes erledigt.

  • Hoffest 2026: Tanzen, bis die Wiese wackelt bei Solawi nahe Bernau

    Hoffest 2026: Tanzen, bis die Wiese wackelt bei Solawi nahe Bernau

    Kreistanz unterm Abendhimmel, Saunagänge im Grünen, Siebdruck und Stopptanz – und ein Lagerfeuer, an dem aus Fremden Freund:innen wurden. Das Hoffest unserer Solawi Bernau 2026 war laut, herzlich und viel zu schnell vorbei. Ihr wart nicht dabei? Dann lest, was ihr verpasst habt – und warum ihr nächstes Mal mittendrin sein solltet.

    Einmal im Jahr feiert der Spörgelhof sich selbst – und alle, die ihn möglich machen. Dafür kamen Genossenschaftsmitglieder, Freund:innen und neugierige Erstbesucher:innen am Samstag, dem 4. Juli, auf dem Hof der Solawi Bernau zusammen.

    Von Kaffee und Kuchen bis Kreistanz

    Los ging es am Samstagnachmittag mit Kaffee, Kuchen und einer Kennenlernrunde. Dabei wurde schnell klar: Hier muss niemand lange fremd bleiben. Nun folgten Siebdruck und Linolschnitt in der Kreativwerkstatt, Tischtennis, ein Spaziergang oder oder ein Saunagang mitten im Grünen. Einzelne kühlten sich im See ab. 

    Außerdem gab es einen sportlichen Höhepunkt: das wohl langsamste Wettrennen des Jahres. Beim Langsamradeln gewann, wer als Letztes ins Ziel rollte, ohne umzukippen. Als Belohnung gab es einen Gutschein für Cocktail oder Mocktail. 

    Und wer es lieber rustikal mochte, wagte sich in den „Ringen & Raufen“-Ring zwischen den Bäumen. Anschließend zauberte unser Küfa-Team (Küche für alle) ein Abendessen für die ganze Festgemeinschaft. Danach brachte der Kreistanz mit Live-Musik die Wiese in Bewegung. Auf die offene Bühne folgten Lagerfeuer-Jam, Saunagänge und die legendäre Spörgelhofdisco mit Stopptanz.

    Eine offene & herzliche Gemeinschaft

    Der Sonntag gehörte der Langsamkeit: gemeinsames Frühstück, See, Natur, Seele baumeln lassen. Denn genau diese Mischung ist es, die viele Gäste berührt hat. Eine Besucherin, die den Spörgelhof beim Hoffest zum ersten Mal erlebte, meinte: „Das Hoffest war eine richtig schöne Erfahrung. So offen und herzlich habe ich Gemeinschaft selten erlebt.“

    Solawi bei Bernau sagt Danke – und bis zum nächsten Hoffest auf dem Spörgelhof

    Ein großes Danke an alle, die organisiert, gebacken, gekocht, geschleppt, musiziert und mitgetanzt haben. Besonderen Dank gilt dem Küfa-Team, dem Orgateam und den Gärtner:innen für das wunderbare Gemüse sowie an Peter Kückens für die tollen Fotos. Nur mit uns allen ist der Spörgelhof und solidarische Landwirtschaft möglich.

    Und wer beim Lesen denkt: „Da will ich auch hin“ – der Spörgelhof sucht neue Mitglieder! Schreibt uns einfach an einstieg@spoergelhof.de. 

    Die nächste Möglichkeit unsere Gemeinschaft kennenzulernen ist am 19.07.2026 auf dem Mitmachtag auf dem Spörgelhof.

    Jeden Mittwoch kommt unser Gemüse in die Abholstationen – auch hier könnt ihr uns treffen.

  • Gemüse, Gemeinschaft: Positive Bewertungen

    So erreicht ihr uns – und wir euch

    Welche Informationskanäle funktionieren in unserer Spörgelhof-Gemeinschaft besonders gut? Die Auswertung unserer Umfrage liefert dazu ein klares Bild und wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung unserer Kommunikation.

    Am häufigsten nutzen die teilnehmenden Mitglieder unsere wöchentlichen E-Mails: 80 Prozent nannten sie als wichtigen Informationskanal. Fast ebenso relevant ist der monatliche Newsletter mit 78 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten erhält außerdem Informationen über die Messenger-Gruppe der eigenen Abholstation.

    Auch der persönliche Austausch bleibt bedeutsam: Rund 41 Prozent erfahren Neuigkeiten durch Gespräche mit anderen Mitgliedern. Die direkte Kommunikation innerhalb der Gemeinschaft ergänzt unsere digitalen Kanäle damit auf eine Weise, die gut zum Spörgelhof passt.

    Website und Social Media erfüllen eine andere Aufgabe

    Die Umfrage zeigt zugleich, dass unsere Website und unsere Social Media Accounts für die interne Kommunikation derzeit eine geringere Rolle spielen. Facebook wird von den teilnehmenden Mitgliedern kaum genutzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Kanäle überflüssig sind: Website und Social Media sind vor allem wichtig, um Menschen außerhalb der bestehenden Gemeinschaft zu erreichen, Einblicke in den Hof zu geben und neue Mitglieder auf den Spörgelhof aufmerksam zu machen.

    Für interne und zeitnahe Informationen bleiben E-Mails, Newsletter und die Gruppen der Abholstationen dagegen besonders wirkungsvoll.

    Besonders gefragt: Mitmachtage und Küfa

    Ein hohes Informationsinteresse besteht an gemeinschaftlichen Terminen und Aktivitäten – insbesondere an Mitmachtagen und der Küfa. Viele Mitglieder möchten frühzeitig erfahren, wann sie auf dem Hof mithelfen, gemeinsam essen oder andere Menschen aus der Spörgelhof-Gemeinschaft treffen können.

    Auch Einblicke in den Hofalltag, Anregungen zur Verwendung des Gemüses und Hinweise auf weitere Veranstaltungen bleiben gefragt. Sie werden künftig weiterhin Teil unserer Kommunikation sein, sollen aber noch gezielter über die jeweils passenden Kanäle ausgespielt werden.

    Die Auswertung der vom Vorstand initiierten Umfrage übernahm Juliane aus der Social-Media-AG.

    Weitere Ergebnisse unserer Umfragen findet ihr hier.

  • Wiesenweg wieder begehbar

    Der Wiesenweg ist wieder begehbar. Der Besitzer hat die umsturzgefährdeten Pappeln fällen lassen. Nun ist allerdings der Parallellweg gesperrt. Es bleibt also spannend.

    Unserer Wegbeschreibung kannst du nun wieder uneingeschränkt folgen.

  • FÖJ und Praktikum auf dem Spörgelhof: drei neue Gesichter im Interview

    Dezember 2025 – Marjetta, Anne und Emma sind seit Herbst Teil der Spörgelhofgemeinschaft. Marjetta und Anne machen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), Emma absolviert ihr Vorpraktikum für die biologisch-dynamische Ausbildung. Wir haben die drei gefragt, wie es ihnen auf dem Hof geht.

    Warum habt ihr den Spörgelhof ausgewählt?

    Marjetta: Ich habe mich für den Spörgelhof entschieden, da ich mich während meines Abiturs mit dem Konzept der Solawis beschäftigt habe. Als ich den Spörgelhof dann als mögliche FÖJ-Einsatzstelle gefunden habe, war die Entscheidung für mich klar. Ich finde die nachhaltigen Strukturen und das Zusammenleben auf dem Hof sehr inspirierend.

    Anne: Ich habe mich für den Spörgelhof entschieden, weil er eine Solawi-Struktur hat und dort eine Gemeinschaft lebt. Ich finde die Werte und Ziele der Genossenschaft und der Gemeinschaft so relevant und wertvoll und bin sehr begeistert, in einem solchen Projekt zu arbeiten und zu leben.

    Emma: Durch die positive Erfahrung einer Freundin bin ich auf den Spörgelhof gestoßen. Außerdem wollte ich in einer Solawi arbeiten und die Methoden und Praktiken kennenlernen. Nach meinem ersten Probetag war ich total begeistert vom gemeinsamen Hofleben, der Natur und der Arbeitsatmosphäre.

    Was ist eure Lieblingsbeschäftigung auf dem Hof?

    Alle drei: Die Ernte macht uns mit am meisten Spaß – besonders Tomaten, Möhren und Mais. Auch die Bodenbearbeitung wie Hacken und Auflockern sowie kleine handwerkliche Arbeiten machen wir gern. Und wir sind immer motiviert, für die Mitarbeitenden und Bewohner*innen des Spörgelhofs mittags zu kochen.

    Wie findet ihr die Arbeit auf einer Solawi?

    Alle drei: Das Konzept einer Solawi ist total praktisch und sinnvoll. Die Mitglieder kommen durch die Einsatztage in direkten Kontakt mit ihrem Gemüse und den Gärtner*innen. Dieser Austausch ist sehr wertvoll, und wir haben Spaß an den gemeinsamen Aktivitäten wie Hoffesten, Soliparty oder Plena. Zudem finden wir es sinnvoll, dass 100 % des Gemüseertrags an die Mitglieder verteilt werden – so findet keine Lebensmittelverschwendung statt.

    Wollt ihr später etwas mit ökologischer Landwirtschaft machen?

    Marjetta: Ich habe mich für das FÖJ entschieden, ohne den Plan, dauerhaft in der Landwirtschaft zu arbeiten. Ich wollte nach der Schule erstmal etwas anderes machen und eine positive Auswirkung auf die Umwelt haben. Das ist auch für die Zeit nach dem FÖJ der Plan – wahrscheinlich aber nicht in der Landwirtschaft, sondern durch aktivistische und Alltagsentscheidungen. Nach dem FÖJ will ich nach aktuellem Stand Literatur studieren.

    Anne: Ich habe die letzten drei Jahre Architektur studiert und nutze dieses freie ökologische Jahr, um mir über meine zukünftigen Pläne Gedanken zu machen. Ich überlege noch, ob ich weiter Architektur studiere oder mich lieber einem praktischeren Beruf zuwende, der noch stärker mit der Umwelt verbunden ist.

    Emma: Momentan absolviere ich mein Vorpraktikum für die biologisch-dynamische Ausbildung auf dem Spörgelhof. Ich bin motiviert, im Berufsfeld der ökologischen Landwirtschaft aktiv zu sein, mitzuwirken und immer Neues dazuzulernen.


    Auch Lust auf ein FÖJ, Praktikum oder eine Ausbildung auf dem Spörgelhof? Alle Infos findest du unter FÖJ, Praktikum, Ausbildung & Jobs – oder komm zu einem Mitmachtag und lerne den Hof kennen.

  • Erntesaison 2025- Ein Rückblick

    Das Sommergemüse ist eingebracht. Das ist ein guter Anlass, zu schauen, wie der vergleichsweise kalte und nasse Sommer sich auf die Ernte ausgewirkt hat. Fragen wir nach bei Diego:

    „Das hat Vorteile gehabt, aber auch Nachteile“, lautet seine Bilanz. Das Fruchtgemüse ist nicht so gut gewachsen. Viele Sorten stammen aus tropischen Zonen und lieben die Wärme. Die Gurken hatten falschen, die Tomaten echten Mehltau, und die Auberginen setzten nur schlecht Früchte an.

    Ganz passabel wuchsen die Zucchini, das Wurzelgemüse und der Kopfsalat, gut die Kürbisse.  Renner ist der Mais, der bei den Abonnent*innen gut ankommt und im Übrigen wenig Arbeit macht. Ein Fehlschlag war der Versuch, die Kompostbeete vegan zu düngen. Das machte sehr viel Arbeit, und das Ergebnis war dürftig.

    Schnecken waren in diesem Jahr kein Problem. Denn im Frühjahr, als die Pflanzen noch klein waren, war es nicht so günstig für Schnecken. Sie kamen erst im Sommer, aber da war das Gemüse schon so ausgewachsen, dass sie keinen großen Schaden mehr anrichteten.

    Die Zerstörungen durch die klimatischen Veränderungen konnte dieses Ausnahmejahr aber nicht aufhalten: Der See sieht nach wie vor nicht gut aus, und in den Wäldern drumherum ist auch keine Veränderung zu sehen. Die Gärtner*innen und Bewohner*innen waren in diesem Sommer aber ein Stück entspannter, weil die Waldbrandgefahr wegen des vielen Regens nicht besonders hoch war.

    Was erwartet uns im Winter? Auf jeden Fall eine Menge Kohl, denn dem Kohl hat dieses Wetter richtig gut gefallen. Ansonsten gilt die alte Bauernregel: „Oktober hin, November her, der Winter kommt wohl hinterher.“