Kategorie: Hof & Ernte

Was wächst gerade auf den Feldern des Spörgelhofs? Hier berichten wir über Gemüseanbau, Ernte, Jahreszeiten, Wetter und die praktische Arbeit auf dem Hof.

  • Gemüsegärtner*in gesucht für Folientunnel & Jungpflanzen

    Gemüsegärtner*in gesucht für Folientunnel & Jungpflanzen

    Der Spörgelhof sucht ab März 2027 eine*n Gemüsegärtner*in für die Jungpflanzenanzucht und den Folientunnel. Die Stelle umfasst 18 bis 22 Stunden pro Woche. Ihr übernehmt Verantwortung für den geschützten Anbau von der Planung bis zur Ernte. Dafür bekommt ihr ein Team, das gern gemeinsam anpackt, und auf Wunsch ein Zimmer in unserer Hofgemeinschaft.

    Wer wir sind

    Der Spörgelhof wächst seit Mai 2014. Aus einer Gruppe von Menschen aus Berlin und Barnim ist eine solidarische Landwirtschaft mit etwa 130 Ernteanteilen geworden. Seit 2023 sind wir eine Genossenschaft. Auf 2,4 Hektar bauen wir Gemüse an, rund 30 Kilometer nordöstlich von Berlin. Unsere Mitglieder holen es an den Abholstationen in Berlin und Umgebung oder direkt auf dem Hof ab.

    Die Felder liegen nahe Lobetal und Lanke, mitten zwischen Wald, Wiesen und dem Hellsee. Im Team arbeiten sieben Festangestellte, eine Auszubildende und zwei FÖJler*innen. Außerdem probieren wir regenerative Ansätze aus, zum Beispiel Agroforst und Mulchgemüsebau. Dabei bleibt der Boden möglichst geschont.

    Gemüsegärtner*in gesucht: Das erwartet euch

    Ihr kümmert euch um den geschützten Anbau und die Jungpflanzenanzucht. Das heißt konkret:

    • Ihr tragt die Hauptverantwortung für den Folientunnel, von der Anbauplanung bis zur Ernte.
    • Ihr zieht die Jungpflanzen für den Folientunnel, die Traktorbeete und den Marktgarten an.
    • Ihr leitet FÖJler*innen und andere Freiwillige an.
    • Gelegentlich fallen auch Aufgaben im Büro an.

    Die Arbeitszeit liegt im Jahresdurchschnitt bei 18 bis 22 Stunden pro Woche. Die Saison hat Spitzen, und im Winter ist es ruhiger.

    Wohnen auf dem Hof ist möglich

    Wir leben auch als Hofgemeinschaft zusammen, derzeit 14 Erwachsene und 5 Kinder. Deshalb könnt ihr, wenn ihr möchtet, auf dem Spörgelhof wohnen und Teil dieser Gemeinschaft werden. Die Miete beträgt 3 € pro Quadratmeter. Das ist ein Angebot, keine Bedingung.

    Was wir uns wünschen

    Wir suchen Menschen, die Lust haben, den Betrieb mitzugestalten. Wichtig sind uns:

    • Offenheit und Freude an gemeinschaftlicher Arbeit
    • Selbstständiges Arbeiten und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
    • Interesse an regenerativer Landwirtschaft
    • Offene und wertschätzende Kommunikation
    • Führerschein Klasse B

    Außerdem wünschen wir uns eine abgeschlossene Ausbildung im Gemüsebau oder in der Landwirtschaft, alternativ zwei Jahre Praxiserfahrung. Erfahrung mit Traktorarbeit ist ein Plus. Wer nicht alles mitbringt, darf sich trotzdem melden. Denn im Gespräch sehen wir ohnehin am besten, ob es passt.

    So bewerbt ihr euch

    Schreibt uns einfach eine Nachricht an anbau@spoergelhof.de. Erzählt kurz, wer ihr seid und was ihr bisher gemacht habt. Anschließend lernen wir uns kennen und zeigen euch die Gärtnerei.

    Ein Dank geht schon jetzt an alle, die diese Anzeige weiterleiten. Vielleicht kennt ihr genau die Person, die wir suchen.

    Und falls ihr nicht als Gärtner*in, sondern als Mitglied zu uns kommen möchtet: Auch dafür freuen wir uns über eine Mail an einstieg@spoergelhof.de.

  • Wiesenweg wieder begehbar

    Der Wiesenweg ist wieder begehbar. Der Besitzer hat die umsturzgefährdeten Pappeln fällen lassen. Nun ist allerdings der Parallellweg gesperrt. Es bleibt also spannend.

    Unserer Wegbeschreibung kannst du nun wieder uneingeschränkt folgen.

  • Erntesaison 2025- Ein Rückblick

    Das Sommergemüse ist eingebracht. Das ist ein guter Anlass, zu schauen, wie der vergleichsweise kalte und nasse Sommer sich auf die Ernte ausgewirkt hat. Fragen wir nach bei Diego:

    „Das hat Vorteile gehabt, aber auch Nachteile“, lautet seine Bilanz. Das Fruchtgemüse ist nicht so gut gewachsen. Viele Sorten stammen aus tropischen Zonen und lieben die Wärme. Die Gurken hatten falschen, die Tomaten echten Mehltau, und die Auberginen setzten nur schlecht Früchte an.

    Ganz passabel wuchsen die Zucchini, das Wurzelgemüse und der Kopfsalat, gut die Kürbisse.  Renner ist der Mais, der bei den Abonnent*innen gut ankommt und im Übrigen wenig Arbeit macht. Ein Fehlschlag war der Versuch, die Kompostbeete vegan zu düngen. Das machte sehr viel Arbeit, und das Ergebnis war dürftig.

    Schnecken waren in diesem Jahr kein Problem. Denn im Frühjahr, als die Pflanzen noch klein waren, war es nicht so günstig für Schnecken. Sie kamen erst im Sommer, aber da war das Gemüse schon so ausgewachsen, dass sie keinen großen Schaden mehr anrichteten.

    Die Zerstörungen durch die klimatischen Veränderungen konnte dieses Ausnahmejahr aber nicht aufhalten: Der See sieht nach wie vor nicht gut aus, und in den Wäldern drumherum ist auch keine Veränderung zu sehen. Die Gärtner*innen und Bewohner*innen waren in diesem Sommer aber ein Stück entspannter, weil die Waldbrandgefahr wegen des vielen Regens nicht besonders hoch war.

    Was erwartet uns im Winter? Auf jeden Fall eine Menge Kohl, denn dem Kohl hat dieses Wetter richtig gut gefallen. Ansonsten gilt die alte Bauernregel: „Oktober hin, November her, der Winter kommt wohl hinterher.“

  • Umsturzgefährdete Pappeln auf dem Weg zum Spörgelhof

    Die Gefahr durch umsturzgefährdete Pappeln besteht weiter.

    Auf dem Wiesenweg, der durch einen Wald zum Spörgelhofführt, befinden sich derzeit elf Pappeln, die von Umsturz bedroht sind und daher eine erhebliche Gefahr darstellen.

    Aus Sicherheitsgründen bitten wir euch, diesen Weg in dem Abschnitt ab sofort nicht mehr zu nutzen – weder zu Fuß noch mit dem Auto. Unten findet ihr eine kleine Grafik zur neuen Route.

    Mittlerweile ist der Weg wieder gefahrenlos passierbar.

  • Es wird Sommer, die Beete füllen sich

    Unser Gärtnerei-Team meldet: „Wir sind sehr froh, dass die kalten Nächte vorbei sind.

    Nachdem der April verhältnismäßig warm war, hat die Kälte im Mai uns schon ein bisschen zu Schaffen gemacht. Aber inzwischen sind alle kälteempfindlichen Kulturen gepflanzt.“ Die Kompostbeete sind bis auf den letzten Zentimeter gefüllt mit unterschiedlichstem Gemüse.

    Sehr viel Arbeit ist in den letzten Wochen in die Pflanzung und die Pflege der Tomaten, Gurken et cetera geflossen. So langsam nehmen auch die Traktorbeete Fahrt auf: Die Kürbisse und Zucchini sind gepflanzt und die Vorbereitungen für die nächsten großen Pflanzungen laufen. Dazu gehört auch die Mulchernte auf der Fläche in der Nähe von Rüdnitz, der auf unseren Feldern eingesetzt wird.